Injektionsverfahren zur Mauertrockenlegung
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Beim Injektionsverfahren wird das Mauerwerk in einem schrägen Winkel von zirka
30 bis 45 Grad mit einem Lochabstand von zirka 10 Zentimeter angebohrt. Die Bohrlochreihe
wird versetzt angelegt, der Bohrlochdurchmesser beträgt zirka 2 Zentimeter, die Bohrlochtiefe
beträgt zirka 90 % des Mauerwerkes. Bei hoher Mauerfeuchte wird das Mauerwerk mittels
Heizstäben aufgeheizt damit die Kapillaren frei von Wasser und somit saugfähig werden.
Danach wird das Mauerwerk mittels Injektionslanzen im Niederdruckverfahren ( max. 3 Bar )
durchtränkt. Das Injektionsmittel hat die Eigenschaft, dass es mit Sauerstoff reagiert und die
Kapillaren verstopft. Zu beachten ist allerdings, dass Die Mauertrockenlegung mittels Injektionsverfahren immer eine Relativsperre sein wird
und die aufsteigende Feuchtigkeit nie hundertprozentig unterbunden werden kann.
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Arbeitsschritte:
- Mauer anbohren.
- Unter Umständen Mauerwerk aufheizen.
- Mauer mit Injektionsmittel durchtränken.
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